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Gepostet by on Jun 11, 2013 | 1 Kommentar

Die 5 häufigsten Bedenken zum Thema Weltreisen

Die 5 häufigsten Bedenken zum Thema Weltreisen

Wenn ich von meinen Reisen erzähle, bekomme ich häufig ähnliche Fragen gestellt und höre immer wieder Bedenken, die jemand beim Thema Weltreise hat. Ich habe hier die fünf häufigsten gesammelt und möchte meine Meinung und Erfahrungen dazu schildern.

Eine Weltreise kostet viel Geld

Sicher, eine Weltreise kann viel Geld kosten. Muss sie aber nicht. Auf den ersten Blick mögen die Kosten von mehreren (vielen) tausend Euro für eine Weltreise nach viel aussehen. Das relativiert sich aber, wenn man genau hinschaut und insbesondere die Kosten einer Weltreise mit den Kosten vergleicht, die im gleichen Zeitraum in Deutschland anfallen. Mal angenommen, die Miete für die eigene Wohnung kostet in Deutschland 500€ pro Monat. Für diesen Betrag kann man in vielen südamerikanischen und asiatischen Ländern schon mehrere Monate Unterkunft finanzieren, wenn man bereit ist in günstigen Hostels, teilweise in Mehrbettzimmern zu übernachten. Genauso verhält es sich mit der Verpflegung in diesen Ländern. Für einen Restaurantbesuch in Deutschland kann man sich in Asien und Südamerika mehrere Tage verpflegen. In solchen Ländern kann Geld sparen, dass dann für Aktivitäten, Flüge oder eben teurere Länder verwendet werden kann. Ich kenne viele Beispiele von Weltreisenden, die auf der Weltreise weniger ausgegeben haben, als wenn sie zuhause geblieben wären.

Klar, die Einnahmen fallen auf der Weltreise in den meisten Fällen weg. Man sollte deshalb rechtzeitig mit dem Sparen anfangen. Oder man einigt sich mit dem Arbeitgeber auf eine Sonderregelung. Ich habe mal von einem Arbeitgeber gehört, der einem Mitarbeiter während der mehrmonatigen Reise den halben Lohn zahlt und nach der Reise die gleiche Zeit ebenfalls den halben Lohn bezahlt. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten.

Eine Weltreise kann man nicht alleine machen

Eine Weltreise kann man sehr gut alleine machen. Ich selbst habe meine erste Weltreise auf eigene Faust unternommen und mir sind auf meinen Reisen viele Reisende begegnet, die die Welt ganz alleine bereisen. Alleine heißt in diesem Fall aber nicht einsam. Je nach Reiseziel und Unterkunftsart, lernt man auf seiner Weltreise viele andere (Allein-)Reisende kennen. Hieraus ergibt sich meist eine wunderbare Dynamik durch die man nie wirklich alleine ist. Im Aufenthaltsraum des Hostels hängt (fast) immer jemand rum, mit dem man ins Gespräch kommen oder einen gemeinsamen Ausflug machen kann. Das Alleinereisen hat Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist, dass man bei den Bekanntschaften meist „von vorne“, auf der Small-Talk-Ebene anfängt. Auf Aktivitäten und Touren lernt man zwangsläufig andere Reisende kennen. Wenn diese Touren auch noch mehrere Tage gehen, teilt man mit diesen wunderbare Erlebnisse, die zusammenschweißen. Dadurch sind auf Weltreisen schon Freundschaften fürs Leben entstanden. Einen großen Vorteil sehe ich in der Flexibilität, die man als Alleinreisender hat. Man muss sich mit niemandem absprechen und kann einfach frank und frei das machen, worauf man gerade Lust hat.

Da ich ein Mann bin, kann ich nicht wirklich beurteilen, wie man sich als Frau in bestimmten Situationen fühlt. Aber auch hier: Ich hab auf meinen Reisen viele alleinreisende Frauen/Mädels getroffen, die alle keine Probleme damit hatten. Er ist gibt mittlerweile reiseblogs die sich vornehmlich diesem Thema widmen wie z.B. BraveBird und pinkcompass.

Eine Weltreise ist gefährlich

Klar, eine Weltreise ist sicherlich gefährlicher als wenn man nur zuhause in seiner Wohnung hockt. Aber wer will und tut das schon? Natürlich gibt es Länder, die gefährlicher sind als die Länder Mitteleuropas. Wenn man sich über die Gefahren in den jeweiligen Reiseländern informiert und die Gefahrenquellen vermeidet, ist schon viel gewonnen. Hier hilft auch, sich mit anderen Reisenden auszutauschen, Auch die Sicherheitsstandards insbesondere im Verkehr sind in vielen Ländern deutlich schlechter als in Deutschland. Hier sollte man auch immer ein wachsames Auge haben.

Ich habe keine Zeit für eine Weltreise

Da möchte ich sagen: Die Zeit muss man sich nehmen. Wenn man es wirklich möchte, gibt es auch einen Weg es zu tun. Es gibt immer Phasen im Leben, in die passt eine Weltreise sehr gut rein, z.B. nach dem Abi, nach dem Studium oder zwischen zwei Jobs. Wenn man seinen Job liebt und nicht kündigen möchte, gibt es auch Wege und Möglichkeiten. Dazu habe ich im ersten Punkt ja auch schon etwas geschrieben.

Eine Weltreise ist nicht gut für die Karriere

In der heutigen globalisierten und internationalisierten Welt, ist es mittlerweile Gang und Gäbe, dass Menschen sich im Ausland aufhalten. In vielen Unternehmen sind Auslandsaufenthalte sogar ein Einstellungskriterium. Damit ist nicht unbedingt eine Weltreise gemeint. Aber ganz ehrlich: Wer eine Weltreise erfolgreich geplant und durchgeführt hat, hat doch bewiesen, dass er etwas von Planung und Finanzen versteht und sich nicht vor Herausforderungen scheut, oder? Sind das nicht hervorragende Einstellungskriterien? Jedenfalls für die meisten Jobs. Ich persönlich habe es als Chef einer Agentur immer positiv gesehen, wenn sich ein Bewerber auf einer längeren Reise bewiesen hat. Es gibt bestimmt auch Arbeitgeber, bei denen eine Weltreise nicht so positiv gesehen wird. Aber will man dahin?

Foto:  © Jürgen Fälchle – fotolia.com

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Robin

Ich heiße Robin und liebe es, die Welt zu bereisen. Mittlerweile habe ich mehr als 50 Länder bereist und möchte meine Erfahrungen und Eindrücke in diesem Blog wiedergeben. Außerdem gebe ich Tipps zur Planung und Organisation von Weltreisen.

1 Kommentar

  1. Ohh, bin gerade darüber gestolpert!
    Vielen Dank für die Erwähnung :-)

    Viele Grüße!
    Carina

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